Schätze
Schon diese ersten japanischen Schallplatten zeigen die Kernpunkte des Lautenrepertoires aus dem 17.+18. Jahrhundert. Das italienische, französische und deutsche Repertoire ist mit Werken vertreten, die heute zum Standard dieser Stilrichtungen und zum Besten der Lautenliteratur zählen. Eine weitere Platte stellte Kammermusik des Barock aus Italien und Deutschland vor. Toyohiko Satoh spielte auf Arciliuto, Chitarrone und Barocklaute.(Liberty: LTA 9305, Liberty: LTA 9310, Liberty: LTA 9319) Dazu gesellten sich Traversflöte, Blockflöte und Gambe. Hier spielt er noch den Anschlag, den er in Basel gelernt hatte, kurze Zeit später entwickelte er seine Spieltechnik, in der er auch die Nägel der rechten Hand einsetzte. Dadurch änderte sich der Klang erheblich. Besonders in den Konzertsälen machte sich das positiv bemerkbar. Diese Spieltechnik hat allerdings nur Sinn bei Verwendung von modernem Saitenmaterial. Als Toyohiko Satoh vor wenigen Jahren eine historische Laute aus dem frühen 17. Jahrhundert erwarb und sie mit Darmsaiten versah und spielte, stellte er seine Spieltechnik wieder um. In den nächsten Jahren spielte er in zahlreichen Aufnahmen Musik des 17. und 18. Jahrhunderts aus Frankreich, Italien und Deutschland. Herausragend war zum Beispiel eine Kassette mit mehreren Schallplatten ausschliesslich mit Suiten von Sylvius Leopold Weiss. (Philips 6768145)
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