Musikhof Fesenfeld

Zentrum für alte Musik

Schätze

Abgelegt unter: Vinyl — Oktober 28, 2007 @ 3:58 pm

Eugen Müller - Dombois hatte unterdessen das deutsche Repertoire der Barocklaute erkundet und war der erste deutschsprachige Lautenist, der Bach und Weiss auf einer Barocklaute in der authentischen d-moll Stimmung spielte. Auf den LPs “Die Barocklaute I ” und “Die Barocklaute II” (zwischen 1971 und 1974) spielte er die g-moll Suite und Preludium, Fuge und Allegro Es-Dur von Bach sowie die “La Infidele” Suite und das “Tombeau sur la morte de Comte Logy” von Weiss, sowie Stücke von Kellner und Conradi. (Die Barocklaute I , Philips 6575 005 / Die Barocklaute II Philips 6575 018).Sein Anschlagston hatte sich unterdessen verändert, er spielte nun unter Mitwirkung der Nägel, so wurde sein Ton sehr brillant, manchmal auch ein wenig hart.

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Schätze

Abgelegt unter: Vinyl — Oktober 8, 2007 @ 5:23 pm

1968 folgte dann Michael Scäffer mit einer LP : Französische Lautenmusik. (Turnabout TV 34137S) Ein durchaus Gerwigsches Repertoire war auf dieser Platte vereint: Attaingnant, Mouton, Bittner, Le Sage de Richee (die beiden letzten sind ja eigentlich aus Deutschland). (weiterlesen…)

Neue CD

Abgelegt unter: Allgemein — Oktober 3, 2007 @ 3:39 pm

Lautenaufnahmen in H.Vor einigen Tagen aufgenommen, wird sie anfang nächsten Jahres erscheinen:

Eine CD mit den Werken Johann Gottfried Conradis (1724) und einer Partita von Johann Theodor Herold (1702)

Es spielt Rainer Waldeck, Barocklaute

Schätze

Abgelegt unter: Vinyl — September 17, 2007 @ 10:40 am

Um den Faden wieder aufzunehmen, der zu dem Geflecht von Informationen über Archiv - Produktion, Das Alte Werk und Reflexe u.a. geführt hatte: Die Produktion von Aufnahmen mit Solo - Lautenmusik nahm ab den 60er Jahren ständig zu.

Pilz (weiterlesen…)

Ex

Abgelegt unter: Ex libris — September 6, 2007 @ 9:15 pm

Zum Schluss sei noch auf ein Buch hingewiesen, das Anfang der 80er Jahre erschien:
“Die Musik des Barock und ihre Regeln“ von Jean - Claude Veilhan . Der Autor hat die historischen Quellen quer gelesen, das heißt, er suchte die Schriften und Kompositionen von Bach, Brossard, Couperin, Hotteterre, Monteclair, Quantz, Rameau, D´Alembert, Rousseau und anderen nach Begriffen ab und stellte gegenüber, was die einzelnen Komponisten dazu zu sagen hatten. So finden wir z. B. zu den einzelnen Suitensätzen die Anweisungen der Komponisten und stellen oft fest, dass sich die Angaben vollständig widersprechen. Was folgt daraus? Sollen wir alle historischen Anweisungen für Unsinn erklären? Sicher ist es besser, sich jedes Stück das gespielt werden soll, individuell anzusehen und seinen Charakter zu ergründen. Dazu ist dieses Buch eine exzellente Hilfe.

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Ex libris (6)

Abgelegt unter: Ex libris — August 27, 2007 @ 9:32 pm

Ex libris (6)
Ein Jugendwerk des großen Philosophen Rene Descart ist das “Musicae Compendium” der “Leitfaden der Musik“ (1618) Wer sich gern in die damals unter Gelehrten übliche Auseinandersetzung um Stimmungs - und Tonleitermodelle einlesen möchte, hat hier eine kurzgefasste, aber sehr konzentrierte Einführung vor sich. Heute erhältlich als Faksimile der lateinischen Ausgabe mit deutscher Übersetzung. (weiterlesen…)

Schätze auf Vinyl (6)

Abgelegt unter: Vinyl — August 7, 2007 @ 10:40 am

Die Archiv - Produktion war noch in den 70er und 80er Jahren aktiv. So kamen noch einige größere Produktionen heraus: etwa 1972 Emilio Cavallieris “Rappresentatione de Anima e di Corpore“ mit einem etwas merkwürdig zusammengestellten Ensemble aus Musikern unterschiedlichster stilistischer Auffassung mit einem entsprechend diffusen Ergebnis, aber auch die ersten Aufnahmen eines jungen Ensembles aus Köln. (weiterlesen…)

Ex libris (5)

Abgelegt unter: Ex libris — Juli 18, 2007 @ 9:06 am

Wie Tanzmusik aufgeführt werden soll ist immer ein heikeles Thema bei aufführungspraktischen Überlegungen. Abhilfe kann da das Faksimile von Cesare Negris Le Gratie dAmore schaffen, das wunderbare Musik enthält, zugleich aber auch genaue choreographische Hinweise zu den einzelnen Tänze. So stellt sich dieses Buch als Endpunkt verschiedener Tanzschulen der Renaissance dar (Caroso Il Ballarino 1581,Arbeau Orchesographie 1589 und eben Negri 1602). Italienischkenntnisse sind hilfreich!

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Schätze auf Vinyl (5)

Abgelegt unter: Vinyl — Juli 5, 2007 @ 9:44 am

Für spezielle Bereiche wurden eigens zu Produktionszwecken Ensembles gegründet, wie z.B. das “Collegium Terpsichore“. Dieses Collegium bestand aus fast allen Musikern, die um 1960 Rang und Namen in der deutschsprachigen Welt der alten Musik hatten: Fritz Neumeier als Leiter und am Cembalo, Ferdinand Conrads und Hans - Martin Linde , Blockflöten, Johannes Koch, Gambe, Walter Gerwig, Eugen Müller - Dombois und Michael Schäffer, Laute und andere mehr. (weiterlesen…)

Ex libris (4)

Abgelegt unter: Allgemein — Juni 24, 2007 @ 11:44 am

Ex libris (4)
Die Liste der Bücher, die sich seit dem Mittelalter mit der theoretischen und aufführungspraktischen Seite der Musik befassen, ist unübersehbar. Einige Quellen sollte man als Liebhaber und Interpret alter Musik aber durchaus zu Hause haben. (weiterlesen…)